Tech Watch: Theater nach Hause

  • 2019

Diese Teststruktur, die aus einem flexiblen Verbundstoff namens SmartWrap aufgebaut wurde, zeigt das Potenzial organischer Leuchtdioden, Wände von innen her zum Glühen zu bringen. (Foto von Barry Halkin)

In diesen Hi-Def-Hunger-Zeiten sorgt alles, was hellere, dünnere und energieeffizientere Fernsehbildschirme verspricht, für Aufsehen. Aus diesem Grund plaudern Ingenieure im technischen Sektor in den letzten Jahren über organische Leuchtdioden (OLEDs), bei denen eine dünne Schicht aus organischen Verbindungen mit elektrischer Ladung aufgeladen wird, die dann Licht emittieren. Die Pixel sind selbstleuchtend, sodass keine Hintergrundbeleuchtung erforderlich ist. Samsung debütierte einen 40-in. Prototyp-OLED-Display im Jahr 2005 und kleinere Bildschirme wie der 2.2-Zoll. Farbdisplays der hochwertigen H2D-39-Digitalkamera von Hasselblad kommen jetzt auf den Markt.

Die Erforschung von OLEDs beschränkt sich jedoch nicht auf bessere Fernsehgeräte und Kamerabildschirme. Mit Mitteln in Höhe von 43,7 Millionen US-Dollar durch die US-Armee wurde das Flexible Display Center der Arizona State University (ASU) eröffnet, um äußerst effiziente, flexible (oder sogar rollbare) Bildschirme mit OLEDs und anderen Ansätzen zu entwickeln. Flexible OLED-Displays sind noch mindestens fünf Jahre entfernt, aber die OLED-Beleuchtung ist viel näher. Im vergangenen August zeigte der ASU-Partner Universal Display ein weißes OLED-Panel mit der doppelten Leistungseffizienz einer Standardglühlampe. Das Panel strahlt echtes weißes Licht aus, ohne die bläulichen Töne von nicht-organischen LED-Leuchten.



klicken um zu vergrößern
Eine Hasselblad-Digitalkamera, die über einen 2,2-Zoll verfügt. OLED-Anzeige.
Die am weitesten verbreitete Anwendung von OLEDs ist natürlich die aufregendste: Die Einbeziehung dünner, flexibler Beleuchtung in Baumaterialien, um Wände und Decken zu schaffen, die leuchtende oder bewegte Bilder darstellen. "Ursprünglich waren OLEDs speziell dafür entwickelt worden. Sie waren für Mobiltelefone und Kameradisplays gedacht", sagt der Architekt James Timberlake von Kieran Timberlake Associates aus Philadelphia. Er ist einer der Entwickler von SmartWrap, einem Verbundmaterial, das mit OLEDs in wetterfesten Platten bedruckt werden kann. "OLEDs sind hervorragend skalierbar", sagt Timberlake. "Bei SmartWrap ist die Größe der Anzeige nur durch die Größe des Druckers begrenzt." Timberlake erwartet, dass SmartWrap in drei bis fünf Jahren verfügbar sein wird.

Derzeit experimentieren Forscher mit Lumineszenzverbindungen und Polymeren, um die OLED-Herstellungskosten zu senken. Die F & E-Pipeline ist lang, aber am Ende steht ein helles und extrem flexibles Licht.

Sateone - nach Hause Video.

Nächster Artikel